Monatsprogramm NewYorck im Bethanien - März 2010

Montag, 1.3.10, 16.00h
Antikriegscafé

Gemütliches Café mit Infos und Diskussion rund um die Themen Krieg und Militarisierung.
 
 
Montag, 1.3.10, 19.00h
"Sommernachtskrise - der Film"

Eine Dokumentation des Theaterprojektes 2009 zu Klimawandel und Krise. Was war da, macht Theaterspielen gegen herrschende Klimapolitik Sinn, wie haben sich die Teilnehmenden entwickelt und gab es Raum für Hoffnung? Ca. 70 Min. Eintritt: Spende.
 

 
Montag, 1.3.10 Druzbar, 20:00h
Anti-militaristische Soli-Druzbar

BIBLIOTECA COLLECTIVA I ARXIU DE CARTELLS

BIBLIOTECA COLLECTIVA I ARXIU DE CARTELLS
NEW YORCK IM BETHANIEN
Mariannenplatz 2 B - 10997 Berlin-Kreuzberg 36
Info: PDF

kollektivbibliothek@so36.net

 

Dem Krieg zum Trotz - Links zum Weiterschauen und Recherchieren zur Veranstaltung am 22.2.2010

Nach der Veranstaltung "Dem Krieg zum Trotz" am 22.2.2010 gab es den Wunsch nach Links zu einigen Videos und weiteren Informationen. Hier sind sie:

Revolutionary Association of the Women of Afghanistan: http://www.rawa.org/index.php

Viele kurze Videos und Video-Interviews zur Situation von Frauen in Afghanistan und Videos von 8. März-Veranstaltungen in Kabul und Demos in Islamabad: http://www.rawa.us/movies/index.html

Rawa-Videos auf YouTube: http://www.youtube.com/rawa77
u.a. ein guter Zusammenschnitt unter dem Titel: „The Liberated Women of Afghanistan“: http://www.youtube.com/rawa77#p/a/f/0/oCYaKbQ_YsA und ein Interview von GritTV mit einer RAWA-Vertreterin (Teil 2 zu Frauenrechten): http://www.youtube.com/rawa77#p/a/u/2/aapx8VLf2O8

Defence Committee for Malalai Joya: http://www.malalaijoya.com/dcmj/
deutschsprachige Artikel: http://www.malalaijoya.com/dcmj/german.html
Texte in vielen verschiedenen Sprachen: http://www.malalaijoya.com/dcmj/joya-in-media.html

Social Association of Afghan Justice Seekers (SAAJS) mit Video von der Demonstration zum Internationalen Tag der Menschenrechte, 10. Dezember 2009, zur UN-Mission (UNAMA) in Kabul: http://saajs.blogsky.com/
Fotos von dieser Aktion: http://www.flickr.com/photos/saajs/

Video von der Aktion am 10.12.2009: http://www.youtube.com/user/afghanwarcrimes

Video von der Demonstration der Studierenden am 10. Mai 2009 in Kabul gegen die US-Luftbombardierung mit 150 zivilen Toten in Bala-Baluk/Provinz Farah: http://www.youtube.com/watch?v=w5TnS710W9w
Dazu ein BBC-Bericht (gleicher Film, hier teilweise mit Übersetzung): http://www.youtube.com/watch?v=5Ue6hNbdlD4&NR=1

26.2.2010 in Halle (Saale): Gerichtsverhandlung gegen Residenzpflicht!

Gerichtsverhandlung gegen Residenzpflicht!


Am 26. Februar 2010 entscheidet das Verwaltungsgericht Halle/Saale über die Klage von Komi E. gegen die Gebühren von über 10 €, die von Flüchtlingen bei einem jeden Antrag auf Verlassen des Landkreises zu zahlen sind. Die ohnehin rassistische Ausgrenzung von Flüchtlingen in Deutschland durch die Residenzpflicht wird damit durch weitere finanzielle Hürden verschärft.

Im Landkreis Saalkreis verlangt die Ausländerbehörde von den Flüchtlingen 10 €, wenn sie beantragen, den Landkreis „aus privaten Gründen“ zu verlassen. Aufgrund der finanziell geringen Einkünfte von Flüchtlingen in Deutschland, wird ihnen damit das Recht „sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen“ unmöglich gemacht, obwohl dies ein im Artikel 13 der UNMenschenrechtsscharta verankertes, allgemeines Menschenrecht ist!

Der Aktivist Komi E., Vizepräsident von der Initiative Togo Action Plus, hat deshalb vor Gericht gegen die Behörde geklagt. Mit einer umgreifenden Faxkampagne gegen die Residenzpflicht, die auch das Innenministerium in Sachsen-Anhalt, die Ausländerbehörde Landkreis Saalekreis (Merseburg) und das Verwaltungsgericht in Halle erreichte, forderte Komi E.: Weg mit der Residenzpflicht! Bewegungsfreiheit ist Menschenrecht!

Sechs Tage nach der erfolgreichen Faxkampagne erreichte Komi E. ein Bescheid von der Ausländerbehörde Landkreis Saalekreis (Merseburg), in dem er zu einer Rückzahlung von vermeintlichen „Abschiebevorbereitungen“ von über 1165,01 € aufgefordert wird. Alle aufgelisteten Kosten in dem Bescheid entsprechen aber nicht der genannten Begründung der Behörden, so zum Beispiel die Passbeschaffung. Die zeitlich nahe Folge der Kostenforderung auf die Faxkampagne lässt keine Zweifel an der gezielten Repression gegen Komi E.

Am 26. Februar 2010 findet die Gerichtsverhandlung statt, bei der zum einen über die Klage aus dem Jahre 2007 gegen die Gebühren von über 10 € und zum anderen über die absurde und rechtswidrige Kostenforderung von über 1165,01 € entschieden wird. Die Initiative Togo Action Plus bittet um eure Unterstützung! Lasst uns Solidarität zeigen im Kampf gegen die staatliche Repression und deutschen Alltagsrassismus!

22.2.2010: Dem Krieg zum Trotz: Kämpfe von Frauen, Student_innen und Basisbewegungen gegen Talibanregime, Warlords und Besatzung



Dem Krieg zum Trotz
Kämpfe von Frauen, Student_innen und Basisbewegungen gegen
Talibanregime, Warlords und westliche Besatzung in Afghanistan.

am Montag, 22. Februar 2010
20 Uhr im New Yorck/Bethanien, Mariannenplatz 2, Berlin-Kreuzberg

„Derzeit gibt es zwei Arten von Widerstand in meinem Land. Der eine ist
der reaktionäre Widerstand der Taliban und der andere ist der Widerstand
der einfachen AfghanInnen, der von Tag zu Tag anwächst. Ich denke,
letzterer ist die große Hoffnung für die Zukunft unseres Landes.“

Malalai Joya, afghanische Aktivistin, im Januar 2010

Mit dieser Veranstaltung versuchen wir die Stimmen dieses Widerstandes,

Liebig14 ist akut räumungsbedroht und braucht Unterstützung!!!

Das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 (http://liebig14.blogsport.de/) in Berlin-Friedrichshain ist akut räumungsbedroht, denn seit November 2009 bestehen offiziell keine Mietverträge mehr.

Hier gibt es Infos zu Möglichkeiten, wie die Liebig14 unterstützt werden kann: http://wba.blogsport.de/2009/12/24/liebe-freund_innen/

Auch Kleinvieh macht NewYorck. Dein Euro für die Selbstorganisation im politischen Kampf!

Freund_innen, Wegbereiter_innen, Wegbegleiter_innen, Genoss_innen,
Unterstützer_innen.

Weil wir tun – was wir tun, und weil wir trotz eines vollen Programms mit ungezählten Soli-Veranstaltungen für unsere kulturellen, künstlerischen, politischen Nah- und Fernziele die monatlichen Kosten für den Raum unserer und Eurer Aktivitäten nicht zusammen bekommen, würden wir uns freuen, wenn Ihr uns mit Spenden unterstützen würdet.
Dafür gibt es jetzt die wunderbare Möglichkeit, Dauerüberweisungen ab 1 Euro einzurichten.

Das wäre ein kleiner Schritt für Euch und ein großer für uns ALLE!
Doch seht selbst:

Auch Kleinvieh macht NewYorck!
Denn jeder Euro zählt und unterstützt die Soliarbeit im antirassistischen, antisexistischen, antikapitalistischen und autonomen Schockraum NewYorck im Bethanien.
Mit 1 Euro oder mehr seid Ihr dabei! Es wäre supertoll, wenn Ihr Daueraufträge – auch ab 1 Euro – ausstellen könntet.
Wir für Euch – Ihr für uns!

NewYorck im Bethanien – Raum emanzipatorischer Projekte // Bethanien-Südflügel // Mariannenplatz 2A // 10997 Berlin-Kreuzberg // www.newyorck.net //
bethanien-fuer-alle@riseup.net //
Bankverbindung: Bethanien für Alle e.V. // GLS Bank // Konto-Nr.: 1103770600 // BLZ: 43060967
 

Also, vorwärts immer – rückwärts nimmer!
Eure NewYorck im Bethanien.

Neu: Offenes Büro zweimal in der Woche!

Für Fragen und Anliegen aller Art ist das NewYorck-Büro (im Stadtteilbüro) ab sofort geöffnet an den folgenden Terminen:

Mittwochs: 15-18 Uhr
Freitags: 15-17 Uhr

 

SoliDruzbar am 30.11.09: Bunt in den Winter

Montag, 30.11.09, ab 20h
Soli-Druzbar: "Bunt in den Winter"

Druzbar am 30.11.09 
 
Soli für die Projektetage im New Yorck.
Der öffentliche Bereich präsentiert sich in seiner Vielfältigkeit. Neben delikatem Newyorcker Allerlei (Vokü) und (alkoholhaltigen) Mischgetränken gibt es diesmal Verlosung nützlicher Alltagsaccesoirs, niveauvolle Leinwandunterhaltung (bring your own shortclip) und tanzbare Druzbar Evergreens.